
Was unsere Stars vor laufenden Kameras sagen, ist nicht immer das, was sie wirklich denken oder fühlen. Um dem eigenen Motto "Immer hinter den Kulissen" gerecht zu werden, bat die Redaktion der brandneuen People-Zeitschrift "Closer" mich als Kommunikationsexperte und Mediencoach, allwöchentlich Fotos von Prominenten in Bezug auf deren Körpersprache zu analysieren. Dieser Bitte kam ich gerne nach und betreue daher ab sofort eine eigene Kolumne zum Thema "Body-Analyse: Was die Körpersprache verrät".
Schmale Lippen, gekreuzte Beine, ausgeprägte Glabellafalten, gespreizte Finger, offener Mund, defokussierter Blick, hochgezogene Schultern, abgespreizter Fuß, hervortretende Fingerknöchel, zusammengekniffene Augen, vorgeschobenes Kinn, geschürzte Lippen, durchgedrücktes Knie, vorgeneigter Oberkörper und so weiter - unsere Körpersprache bietet eine Menge Indizien für ein bestimmtes Gefühls- oder Gedankenleben. Zu viele, als dass wir sie alle bewusst kontrollieren könnten, um einen bestimmten Schein, ein bestimmtes Image zu wahren.
Natürlich gibt es auch in der Interpretation von Mimik und Gestik eine Menge Raum für Spekulationen. Insbesondere, wenn keine Videos, sondern lediglich Fotos zur Analyse herangezogen werden können, kann es schon mal passieren, dass die eine oder andere Bewegung, aus dem Zusammenhang gerissen, falsch interpretiert wird. Dafür möchte ich mich bereits im Vorhinein bei allen aktuell und zukünftig von mir zu analysierenden Stars und Sternchen entschuldigen.
Viele, viele hundert Analysen im Rahmen meiner Medien- und Auftrittstrainings haben jedoch gezeigt, dass ich in den allermeisten Fällen mit meinen Deutungen und Interpretationen richtig liege. Die Leserinnen und Leser der "Closer" dürfen sich daher in der Tat nicht nur auf wöchentliche Blicke hinter die Kulissen, sondern sogar hinter die Gesichtsmasken ihrer Prominenten freuen.